Rund ums Netz

Bewerbungen und Soziale Netzwerke

10. März 2011 Internet, Sonstiges 4 Kommentare

Ja, man hört ja so einiges, was Soziale Netzwerke für eine Auswirkung auf den Arbeitsplatz haben kann.

Immer häufiger schauen Arbeitgeber, Personal-Disponenten aber natürlich auch Kollegen und andere Vorgesetzte in den eigenen Profilen bei einem oder mehreren Sozialen Netzwerken vorbei. Dies kann Vor- aber auch Nachteile haben, manche haben ihren Arbeitsplatz verloren oder aber auch einen neuen Arbeitsplatz dadurch erhalten.

Ich kenne da zum Beispiel eine Geschichte, wo eine junge Frau, welche ein Partybild von sich bei Facebook hochgeladen hat, obwohl Sie an dem Tag krank geschrieben war und der Chef hat dies eben entdeckt und Sie war ihren Job los. Aber vor kurzem kam auf RTL ein Bericht, wie ein junger Mann mit dem Namen Johannes Lenz einen Arbeitsplatz erhielt, weil die Werbefirma seine Netzwerk Profile oft beobachte und da er diese ständig aktuell hielt und gut pflegte, hat er nun dadurch einen neuen Job. ;-)

Was mir aber wirklich neu ist, dass man bei einer Online-Bewerbung schon seine Sozialen Profile eintragen kann soll, muss man natürlich nicht machen aber Ehrlichkeit ist bei so etwas eben schon wichtig und gefunden wird man so oder so! Also warum hier den Personal-Manager erst bei Herrn Google anfragen lassen? Ja!? Reden wir hier nun von einer Modernen Firma, die mit der Zeit geht oder ist dies schon etwas übertrieben?

sozial_network

Fakt ist, man sollte schon darauf achten, was man in seinen Profilen so alles von sich erzählt, denn das Internet kennt all Deine Geheimnisse und dies auch noch nach Jahren. Wer seine Privatsphäre zu sehr mit dem Internet verknüpft, der sollte wohl oder übel leider auch mit den Konsequenzen rechnen. Aber zum Glück kann man zum Beispiel bei Facebook, bestimmte Inhalte nur mit seinen wirklichen Freunden teilen. Mich stört das Ganze aber weniger, so erfährt mein neuer oder aktueller Chef oder Vorgesetzter ein wenig mehr über mich als was er nur in der Bewerbung liest. So kann sich vielleicht eine gewisse Sympathie schon vor dem Vorstellungsgespräch aufbauen, vielleicht betreibt man auch ein gleiches Hobby, man weiß ja nie.  Ich würde zum Teil sogar so weit gehen und einen Link zu einem Sozialen Netzwerk schon von mir aus, direkt auf der Bewerbung, vielleicht gleich auf dem Deckblatt vermerken. Das wäre für viele Person-Disponenten bestimmt erst einmal was neues und dürfte dadurch auch auffallen, denke ich!? Mit Ehrlichkeit kommt man heutzutage immer noch am weitesten zumindest bei seriösen Firmen , wie ich finde, da wissen Sie um einiges besser auf wem Sie sich da in Zukunft vielleicht einlassen. Könnte also gut genutzt auch ein kleiner Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern sein.

Was haltet ihr denn davon? Würdet ihr lieber eurem Arbeitgeber, die Profile zu euren Sozialen Netzwerken vorenthalten oder trennt ihr vielleicht das Internet und eurer Persönliches inzwischen schon sehr gut?

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Autor

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4 Kommentare

  1. Techblogger 20. März 2011 at 20:25

    Dass man – wenn man ein öffentliches Profil hat, oder das Profil bei der Bewerbung angbibt – ganz besonders aufpassen muss, sollte mittlerweile eigentlich jedem klar sein. Aber im Prinzip könnte man eine gesteigerte Neugier der Unternehmen auch ausnutzen. Vor der Bewerbungsphase kann man sich ja genauso ein wenig selbst inszenieren – beispielsweise einmal ein paar Stunden wo ehrenamtlich arbeiten und dann groß darüber reden. Und am besten auch gleich mit ein paar Freunden besprechen, dass sie ein paar förderliche Sachen posten, beispielsweise über irgendwelche besonderen Hilfestellungen oder so bedanken. Gerade Facebook und Twitter kann man ausnutzen, um sich in ein positives Licht zu rücken – im Gegensatz zu Arbeitszeugnissen oder anderen Sachen kann das kaum nachprüfbar sein, theoretisch könnte man also sogar was dazu erfinden …

  2. Frank 20. März 2011 at 20:30

    Aber so was wird früher oder später eh her raus kommen also faken würde ich gar nicht erst anfangen. ;-)

  3. Techblogger 20. März 2011 at 20:38

    Ich habe es zwar noch nie bei einer Bewerbung gemacht oder nötig gehabt, aber ich glaube nicht, dass es ein Problem wäre. Natürlich darf man nichts erfinden, wozu man dann nicht auch die eine oder andere Frage beantworten könnte, oder was extrem misstrauisch macht. In kleinen Betrieben ist das wohl schon gefährlich, wenn möglicherweise die Adressaten der Bewerbung eines Tages gute Kollegen werden. Aber zB bei einem größeren Unternehmen mit getrennter Personalabteilung oder gar einem externen Recruiting-Prozess – wer sollte da denn später draufkommen?

  4. Frank 20. März 2011 at 21:33

    Naja, dein schlechtes Gewissen vielleicht? ;-)

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