Die wohl kostengünstigste (sofern klassische Spam-Mails außer Acht gelassen werden) und effizientesten Möglichkeiten Kunden im Direktmarketing anzusprechen und zu informieren ist wohl der Newsletter. Über Form und Struktur wird bereits auf diversen Seiten hingewiesen, sodass hier nur auf wenige Punkte eingegangen werden sollen, die jedoch einen hohen Stellenwert besitzen denen trotzallem viel zu selten Beachtung geschenkt wird.
Ein jeder kennt das, viele Newsletter die in unseren Postfächern landen fallen entweder dem Desinteresse oder den gefürchteten Junkmail-Einstellungen zum Opfer. Nun ist es zu vermeiden das dieses weitverbreitete Szenario auf den eigenen Newsletter zutrifft. Auch wenn Unternehmen durchaus einige Services gut gebrauchen könnten, welche in solchen Mailings angeboten werden, ist es doch oft die viel zu sachliche und flach gehaltene Formulierung die einiges an Potential zu Nichte macht. Es bietet sich immer an den Kunden zu ermutigen bestimmte Aktionen auszuführen, wie das Anmelden bestimmter News, welche entweder geschlechtsspezifisch gestaltet sind oder anderweitigen Mehrwert bieten, wie Rabatte oder Werbeaktionen. Wer zudem Seo-Erfahrung besitzt, ist im Vorteil. Denn das hervorheben wichtiger Keywords, die in der Betreffzeile eingefügt werden, hat einen ähnlichen Effekt wie das hinzufügen bestimmter Keywords in das title-tag einer Webseite. Ähnlich wie eine Suchmaschine erkennt der Kunde schnell worum es sich in der Mail handelt, im besten Falle wird Aufmerksamkeit und Neugier erzeugt. Es sollte daher nicht vor schwungvollen Formulierungen zurück geschreckt werden. An dieser Stelle muss Lust auf mehr gemacht werden.
Liegt der fertige Newsletter vor darf dieser nicht sofort verschickt werden. Zur welcher Zeit abgeschickt wird hängt auch mit dem Erfolg eines Mailings ab. In der Regel sollte ein Montagvormittag zum versenden vermieden werden. Ein kürzlich erschienener Artikel im Telegraph gibt an das im Schnitt nur wenigen vor 11:16 Uhr ein Lächeln zu entlocken ist. Sinnvoll ist es seine Zielgruppe vorher zu analysieren. Liegen beispielsweise besonders viele Eltern mit Kinder im Fokus des Interesses, ist es ratsam ein Newsletter an einem Sonntagabend zu verschicken, da hier die Familie meist beisammen gemütlich den Abend ausklingen lässt. Sollen Kunden aus dem Ausland angesprochen werden ist es unabdingbar seine Mailings auf die verschiedenen Zeitzonen abzustimmen.
Sicherlich kann es nur von Vorteil sein eine Emailliste zu besitzen von mittlerweile angemeldeten Personen für die ein Newsletter auch sinnvoll ist. Diesen Personenkreis mit nützlichen Informationen zu versorgen ist das oberste Gebot. Es muss sich vor Augen geführt werden, dass rund 90% aller Abonnenten die das Interesse an einen Newsletter verlieren, diesen auch wieder abbestellen oder ignorieren. Um Neukunden mit Direktmailings zu generieren sollten keine unethischen Mittel verwendet werden, wie das massenhafte Anschreiben von Leuten anhand von Visitenkarten oder der Selbstrecherche.
Im Grunde sind diese Tipps einleuchtend und gehen Hand in Hand mit dem gesunden Menschenverstand, jedoch wird dieser viel zu oft missachtet und potentielle Kunden somit vergrault. Machen Sie es einfach besser, ihre Kunden werden es Ihnen danken.
Gastautor Michael Tietz von twago, vielen Dank für diesen Artikel.










Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Newletter nicht so viel bringen! Vielleicht ist es von Gewerbe zu Gewerbe unterschiedlich…
Kommt, vielleicht wirklich auch sehr auf das Gewerbe drauf an und die Abonnenten, bekommen Sie extrem viele Mails und Newsletter oder nur, welche Sie interessiert. Aber zum Beispiel will jeder alles neues von seinen Großhändlern wissen, um gerade schnell zu sein, wenn es neue Produkte gibt.